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                             Terrarien    

 

Hier möchte ich eine kleine Übersicht über die "Typischen" Skorpionsterrarien geben.

Es gibt eigentlich nur drei verschiedene Terrarientypen für Skorpione. Das Wüsten-Terrarium, das Regenwald (Tropen)-Terrarium und das, nenne wir es mal, Mittelmeer-Terrarium.

Eines noch vorneweg, jedes Skorpionsterrarium (auch das von "ungefährlichen " Arten) muss absolut ausbruchssicher sein. Das Becken gefährlich giftiger Arten (z.B. Tityus, Leiurus, Buthus, Parabuthus usw.) muss zudem noch abschließbar sein.

 

Das Wüsten-Terrarium:

Das typische Wüsten-Terrarium ist je nach Art des zu pflegenden Tieres ca. 30x30x30 cm gross. Durch die typische Lebensweise von Skorpionen reicht das auch für grössere Tiere (z.B. Hadrurus arizonensis, 14 cm) völlig aus. Als Substrat wird wohl bei den meisten Wüsten-skorpionen ein grabfähiger Sand (Wüstensand, gibt es in jedem Fachhandel) zum Einsatz kommen. Man gibt den Sand feucht in das Becken und wartet (ein paar Tage) bis er trocken und somit hart ist. Als Verstecke werden von den meisten Arten flache Steine angenommen unter denen die (meisten) Tiere dann ihre Wohnhöhlen anlegen. Die Steine dürfen aber nicht so schwer sein das sie beim unterbauen einstürzen. Ein flache Wasserschale darf in keinem Skorpionsbecken fehlen. Natürlich kann man, je nach Geschmack auch Pflanzen unterbringen, das Tier braucht diese aber nicht. Bei aller Phantasie sollte das Terarrium aber immer noch ein ausschnitt aus dem natürlich Lebensraum sein. Die Temperatur sollte, je nach Art, zwischen 28 und 35 °C (Nachts Zimmertemperatur) liegen. Die erreicht man am besten durch den Einsatz einer "Heizlampe" ( Fachhandel), die zudem auch das Licht liefert. Mit angaben der Wattzahl bin ich vorsichtig denn hier führt kein Weg ums ausprobieren herum. Von Heizmatten (besonders unter dem Becken) rate ich ab, da sich die Tiere bei zu großer Hitze eingraben. Die Luftfeuchtigkeit beträgt, natürlich auch je nach Art, ca. 40 – 50 %.

 

Das Regenwald (Tropen)–Terarrium:

Auch hier sei gesagt das die angaben zum Regenwald-Terarrium, je nach Art, sehr unterschiedlich sind, so braucht z.B. ein Pandiuns imperator (bis zu 20 cm) ein Becken mit den Mindestmassen 60x30x30 cm, während man in einem Becken 30x30x30 cm schon eine Gruppe (4 – 5 Tiere) Bothriurus vittatus (4-5 cm) gut halten kann. Auch kommen hier verschiedene Substrate zum Einsatz. Während z.B. Pandinus-Arten zu den grabenden Skorpionen (Grabfähige Substrate, Lehm-Sand-Erde-Gemisch) gehört ist das bei vielen Tropenbewohnern nicht der fall (Sand-Erde-Gemisch). Was die meisten jedoch gemeinsam haben ist das Bedürfnis zu Klettern, weshalb man das Becken auch dementsprechend einrichten sollte. Mein Pandinus imperator klettert z.B. die ganze Nacht an der Rückwand (Kork) herum. Auch sollte man Wurzeln oder Äste anbieten. Auch Laubstreu ist in einem solchen Becken angebracht, aber kein muss. Eine flache Wasserschale dafür schon. Die Temperatur für die meisten Arten in diesem Klima liegt bei 30 – 35 °C (Nachts 15 – 20°C), auch hier hat sich der "Heizstrahler" gut bewährt. Dem Tier sollten aber auf jeden Fall auch kühlere Verstecke angeboten werden. Wenn eine Heizmatte verwendet wird sollte diese auch an der Seite befestigt werden. Die Luftfeuchtigkeit beträgt normal zwischen 70 – 80 %. Diese erreicht man in dem man das Becken mehrmals in der Woche mit Wasser übersprüht.

 

 

Das "Mittelmeer" – Terarrium:

Es ist in der Regel das einfachste Terarrium, da man die meisten darin zu Pflegenden Arten bei Zimmertemperatur (oder nur leicht darüber, ca. 25 °C, Nachts 10 –15 °C) halten kann und somit auf den Kauf einer Heizmatte oder eines "Heizstrahlers" verzichten kann. Auch die Luftfeuchtigkeit stellt kein Problem da, wenn man stets eine Ecke der Substrats leicht feucht hält (eine zu trockene Haltung schaden allen Skorpionen). Die Größe richtet sich auch hier nach der zu pflegenden Art, für fast alle Tiere reicht ein Becken mit den Grundmassen 30x30x30 cm völlig aus (bei z.B. Euscorpius italicus reicht das für eine Gruppe von 4 – 5 Tieren). Als Substrat kommt hier normal ein Sand-Erde-Gemisch zum Einsatz, auf dem man einige Rindenstücke und Wurzeln als verstecke anbietet. Auch hier natürlich die Wasserschale nicht vergessen.

 

                   


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